20.07.2010
Adio C.O.S. Cup 2010
| Aug |
| 13 |
| 12:00 |
13.8.2010 – 15.8.2010 ** Adio C.O.S. Cup 2010
Wo: Hemer, Landesgartenschau
www.clubofskaters.de
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| 13 |
| 12:00 |
13.8.2010 – 15.8.2010 ** Adio C.O.S. Cup 2010
Wo: Hemer, Landesgartenschau
www.clubofskaters.de
Ihr kennt das ja, wenn Euch nach und nach alles irgendwie nur noch den Rest gibt, wenn alles nur noch aus Arbeit, Stress und Ärger besteht und Du dir denkst: Ich brauche Urlaub!
Zu diesem Zeitpunkt kam uns der Flyer vom Vans Down Town Showdown in Hamburg in die Hände.
Und siehe da, Sabrina Göggel startet für das Trap Team. Ham wa uns gedacht, da fahren wir hin, das supporten wir, machen Fotos und nehmen das mit der Videocam auf, feuern dat Mädel ordentlich an!
Gesagt, getan – bei Vans noch Presse/Vip Tickets klargemacht, Sachen gepackt und auf geht’s!
5.00 Uhr Morgens, ich hasse früh aufstehen. 6.45 Uhr, Gienna am Bahnhof treffen, ein Blick in ihr Gesicht und ich weiß, sie hasst früh aufstehen noch viel mehr, als ich!
Dann auch nur noch Stehplätze im Zug, Regen, es ist kalt, irgendwas läuft hier nicht so, wie es sollte!?!
Kaum angekommen, sind wir etwas überfordert von der Hamburger Freundlichkeit und retten uns zunächst in den ersten Burger King, der uns über den Weg läuft. Frühstück. Schwarzlicht auf dem Klo und ein Arabischer Klomann, der mir vor die Füße rotzt und 50 Cent für die Toilettenbenutzung will.
Eine zugedrogte Sie, versucht zwischen unkontrolliertem, zappelndem Ausdruckstanz, Zähneknirschen und Aerobicübungen, einen Milchshake zu bestellen.
Langsam regt sich unser Puls wieder, der Zucker aus dem Fastfoodmüll zeigt seine Wirkung.
Am Spielbudenplatz angekommen, fällt uns Steffi W. in die Arme und zeigt uns freundlicherweise den Weg zur Akkreditierung. Pressepässe in der Tasche, gleich mal die Obstacles ausgecheckt, schwups, ging auch schon der Contest los. Fotos gemacht, Videos gemacht.
Warm Up Obstacle 2.
Mittagspause. Sabrina Göggel löft an unserem Tisch vorbei und hält mal kurz an um Tach zu sagen:
„Tach!“ sagt sie. „Mahlzeit!“ sagen wir.
Dann fragen wir nach ihrem Board und wieso sie nicht die Practice mitfährt?
Antwort: Sie fährt gar nicht mit! Sie kümmert sich um die Teilnehmer.
Die Teilnehmer. Da fahren wir mal übers Wochenende raus aus Berlin und treffen doch wieder die selben Jesichter, wie immer, vor Ort. Michi Mackrodt, Jan Kliewer und Yannick Schall… auch die Mellowparkatzen kamen mit’m Campingwagen vorbeigeschneit, so als Zuschauer.
Über den Event an sich kann ich gar nicht so viel erzählen… Tony Alvar saß am Tisch neben uns und hat sich das Buffet schmecken lassen. Die Zuschauer standen so dicht um die Obstacles verteilt, dass sie in einer Symbiose zu einer jolenden Masse verschmolzen, an der man nur schwer bis gar nicht vorbeikam, ohne einige Rippenquetschungen in Kauf zu nehmen.
Abends sind wir noch mit Yvonne, ihrem Mann und den Mellwoparkatzen inne Strandbar (Strand Pauli Bar) – gute Hamburger Hafenluft schnuppern – 10 Minuten später war die Erkältung da!
Im Steakhaus haben wir uns dann wieder aufgewärmt, die Salatbar beraubt, mit Papierkugeln von Tisch zu Tisch gespielt und beim Plan die Zeche zu prellen, ist Erik beim Aufstehen direkt dem Kellner in die Arme gelaufen.
Das hat uns an Unterhaltung aber noch nicht gereicht, also geht’s ab zur Reeperbahn.
Reeperbahn, wieso wollen da eigentlich alle hin? Als ob es in der Heimat nicht genug Nutten und betrunkene Schwachköpfe zu begaffen gäbe… aber da, jetzt weiß ich wieder wieso:
An einem Striplokal vorbei, brüllt im Vorbeigehen was in unsere Ohren, ohne uns zu meinen: Der Kiezklatscher. Allein deswegen lohnt schon ne Fahrt nach Hamburg, das sind ja wohl die allergeilsten!
Und dann haben wir auch noch Olivia Jones gesehen, direkt vor der eigenen Bar. Mussten wa ja mal kiekn gehn, war aber sehr voll, sehr klein und nicht unsere Mucke.
Noch ein zweites Mal zur Aftershowparty, die war jetzt zwar voller, aber besser irgendwie trotzdem nicht. Wieso ist Skateboarden eigentlich so Hip Hop? Wasn da passiert?
Irgendwann dann zu Hause (eine Mikrowohnung, umgebaut zum Studio, Bett im Flur) angekommen, auch direkt eingepennt. Am nächsten Morgen zum Flora Bowl und danach inne I-Punkthalle. Beides für sehr gut befunden! Und überhaupt, hier gibt es ja so viele Skatespots!!
16.30 Uhr – Aufbruch nach Berlin.
Hamburg, wir ham dich lieb, wir kommen sehr gern wieder!
22.00 Uhr in Berlin. Es regnet, ich bin erschöpft, auf der Zugfahrt wieder nur Stehplätze erwischt. Der Arsch tut weh, die Knie, der Rücken. Was soll ich sagen.
Ich brauche Urlaub!